Villa Kennedy Hotel Frankfurt – Rocco Forte – Hotelbewertung

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Vanessa
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Als ich im Jahre 2010 mit pureGLAM.tv angefangen habe, war der Begriff "Blog" für viele Menschen noch völlig unbekannt. Seit nunmehr 10 Jahren schreibe ich gerne über Lifestyle und Technik, Kochen und Backen, genauso wie Reise. pureGLAM ist auch mein Motto - persönlich, herzlich und immer eine Spur elegant. Ich möchte Menschen mit meinen Berichten inspirieren und motivieren... Aktuell lebe ich in München.

Der Name klingt schon wie Entspannung „Villa Kennedy“ aus der Rocco Forte Gruppe – in Mitten der Frankfurter Innenstadt gelegen und beliebt bei Prominenten aus der ganzen Welt.

Geschützte Mauern, ein historisches Gebäude aus dem Beginn des 19. Jahrhunderts, der Flughafen nur wenige Fahrminuten entfernt, die Innenstadt in 10 Minuten zu Fuß zu erreichen und doch abgelegen genug, um die Ruhe und Entspannung eines Hotels auf dem Lande zu fühlen.

Die ursprünglich als Villa Speyer von Alfred Günther für den jüdischen Bankier Eduard Beit von Speyer gebaute luxuriöse Unterkunft wurde Ende der 30er Jahre von den Nationalsozialisten übernommen und beherbergte nach dem zweiten Weltkrieg das Max Planck Institut für Biophysik.

Zu Beginn der Jahrtausendwende und durch die Vergrößerung des Max-Planck Institutes in Frankfurt wurde eine neue Verwendung für das Objekt gesucht und mit der Rocco Forte Gruppe ein erfolgreicher neuer Eigentümer gefunden, der das Objekt nicht nur entsprechend erweiterte, sondern auch Wert darauf legte, dass der Stil des Hauses gewahrt bleibt. Die ursprüngliche Fassade wurde in den Anbauten fortgesetzt, innen zeichnet sich das Haus durch ausgewählte, stilvolle Kunst aus.

Man merkt in diesem Hause, dass der Name von John F. Kennedy allgegenwärtig ist – gelegen an der “Kennedyallee 70”, benannt nach dem ehemaligen Präsidenten, der die Forsthausstraße auf dem Wege zum Flughafen wählte, bevor er wenige Monate später erschossen wurde. Eine mehrfach prämierte Bar – die “JFKs” und viele Fotos und Gemälde erinnern an den US-Präsidenten. Ein roter Faden, der sich von der Einfahrt bis zum Zimmer durch das Gebäude zieht, ohne dabei in irgendeiner Weise aufdringlich zu sein. Es lädt eher dazu ein – das Hotel und die Geschichte weiter entdecken zu wollen.

Wenn man es nicht wüsste, wäre es schwer abzuschätzen, wo noch historisches Gebäude ist und wo bereits der angeschlossene Anbau ist – zu beeindruckend, wird der historische Eingangsbereich.

Ein aufmerksames Personal bei der Einfahrt – ein freundlicher Empfang und der direkte Checkin auf dem Zimmer oder der Suite. Ebenso ist natürlich die Möglichkeit vorhanden, direkt in der Tiefgarage das Hotel anzufahren und mit dem privaten Lift die Suiten zu erreichen – Diskretion ist natürlich höchste Priorität.

Nach einer kurzen Führung durch die sehr schön gestaltete Suite mit ausreichendem Arbeitsbereich, einer gemütlichen Sitzlandschaft und einem großen Bad-/Schlafbereich schließt sich die Tür und man hat vollkommen vergessen, dass man sich in Frankfurt befindet. Während am Himmel in der Ferne nicht Flugzeuge im Landeanflug auf den Frankfurter Flughafen, würde man nicht Spitzen der Skyline erkennen, hätte man schon längt vergessen in Frankfurt zu sein.

Ein Hotel mit Wohlfühlfaktor vom ersten Moment an… es sind oft die Kleinigkeiten, die man dann realisiert und zu schätzen weiß, wenn man als Gast viele Hotels gesehen hat. Eine Nespresso-Maschine mit ausreichend Kapseln, ein wenig frisches Obst, genügend Handtücher und neben dem Bett platzierte Flaschen mit Wasser. Kleinigkeiten eben!

Natürlich hätte man gerne den Rest des Tages hier verbracht hätte oder wie viele andere Gäste, in einem der 163 Zimmer und Suiten – die alle mit Nespresso-Maschinen, großzügigem Badezimmer mit einem Poseidon Mosaik (kann auf Wunsch der Gäste verhängt werden) und kleiner Sitzgelegenheit ausgestattet sind. Man merkt, wie in allen Rocco Forte Hotels ein durchdachtes Konzept, eine stimmige Inneneinrichtung mit angenehmen Farben.

Verantwortlich dafür ist eine Frau mit dem besonderen Gespür für Farben, Kompositionen und der Faszination für Hotels und Menschen – Olga Polizzi, die Schwester von Sir Rocco Forte, und verantwortlich für alle 11 Hotels der Rocco Forte Gruppe. In dieser Hinsicht ist die enge Verbindung perfekt. Ein besonderer, abgestimmter Stil, der aber nicht, wie bei vielen großen Hotels schnell langweilig wird. Nach dem Motto “Kennst du ein Hotel aus der Kette, kennst du alle Hotels aus der Kette”.

Die nächste Station sollte der Spa- und Wellness-Bereich sein, mit einer Außenterrasse, einem großzügigen Schwimmbad mit Jacuzzi, sowie eine Saunalandschaft (getrennt für Männer und Frauen) mit Dampfbad.

Ein großzügiger Empfang, genügend Umkleidekabinen und ein aktives Personal, welches dem Gast gerne die Räumlichkeiten und verschiedenen Vorzüge vorstellt, wie z.B. den im oberen Geschoss gelegenen Ruhebereich mit Blick (hinter Glas) auf Schwimmbad und Garten. Kostenlose Getränke, eine kleine Speisekarte mit gesunden Produkten und Kopfhörer zur Entspannung, dazu noch sehr sauber – perfekt!

Wer etwas mehr Zeit verbringen kann, wird sicherlich die eine oder andere angenehme Wellness-Behandlung finden, für die ersten Inspirationen liegt das Programm auf dem Zimmer aus, ebenso wie die Speisekarte für das Restaurant “Gusto” im Hause.

Eigentlich war geplant, den Abend in der Frankfurter Innenstadt zu verbringen, jedoch wurde das Interesse durch die verschiedenen Gerichte geweckt, die man ohne Aufpreis auf das Zimmer hätte bestellen können, wie auch die Möglichkeit an diesem schönen Sommertag im Innenhof zu verbringen.

Außerordentlich faire Preise für ein Hotel der Kategorie, (z.B. Spaghetti al Pomodoro e Basilico – ab 12,00 EUR, Risotto al Frutti di Mare ab 16,00 EUR)  viele Gerichte in zwei Größen erhältlich, ein sehr bemühtes Personal und ein über Frankfurt hinaus bekannter Küchenchef – Herr Dario Cammarata – der es versteht, einen positiven Touch traditionelles Familienrestaurant mit den Erwartungen der gehobenen Hotelgäste zu kombinieren.

Den Abschluss des bisher gelungenen Abends sollte dann die prämierte JFK Bar bilden, außergewöhnliche Cocktails, ein gutes Team um Kamal Sidhu. Die Empfehlung des Abends “Blackberry”. Wer nun an ein besonderes Smartphone zunächst dachte, wird nach kurzer Zeit mit einem Cocktail überrascht, mit frischen Beeren, Limone und anderen Köstlichkeiten, der in den sommerlichen Tagen einen schönes Ende bildet – unabhängig ob im Innenhof oder der liebevoll gestalteten Bareinrichtung mit einem Touch historischen Country-Clubs. Sehr gelungen.

Die Zwischenzeit wurde vom Turndown-Service vorbildlich genutzt, die Handtücher gewechselt, die leicht feuchten Bademäntel vom Personal gegen frische Bademäntel ersetzt, die Wasserflaschen kostenlos ersetzt, wie auch noch einmal auf den kostenlosen Schuhputzservice über Nacht hingewiesen, sowie die Möglichkeiten für das Frühstück auf dem Zimmer. Vorbildlich!

Nach einer viel zu kurzen Nacht und einer ausgiebigen Dusche, gab es noch einmal die Möglichkeit im Innenhof zu speisen. Während das großzügige Frühstücksbuffet mit verschiedensten Broten, Müsli, Früchten und Säften im Innenbereich aufwartete, konnten von der Karte passend dazu die Eierspeisen bestellt werden. Auch hier wurde wieder vom Personal sehr aktiv angesprochen, ob man noch besondere Wünsche dazu hätte. Sehr frische Speisen, eine schöne Auswahl zu einem akzeptablen Preis, dazu Mitarbeiter, die es verstanden sehr aufmerksam, ohne dabei direkt aufdringlich zu sein. Sicherlich nicht umsonst ein Grund, warum auch schon am frühen Morgen Geschäftstermine hier abgehalten wurden – bei einem gemeinsamen Frühstück lassen sich viele Dinge doch viel einfacher abwickeln.

Bei dem anschließenden Rundgang durch die Villa Kennedy merkte man direkt, das die Zeit eigentlich viel zu kurz war – traumhafte Ballräume, wo sich sicherlich die eine oder andere besondere Hochzeit feiern lässt, mit einen Empfang im Innenhof. Alternativ die eine oder andere private Kinoveranstaltung in einem der historischen Räume, mit großen Leinwänden, ein “kleiner” Geburtstagsempfang, die Möglichkeiten sind einfach sehr vielfältig.

Und beim Träumen in den Gebäuden merkte man gar nicht, wie die Zeit vergangen ist, man den ausgezeichneten Concierge gar nicht mehr nutzen konnte und das der Aufenthalt schon wieder zu Ende ging. Ein freundlicher Checkout, frisch geputzte Scheiben am Wagen und beim Durchfahren des alten Eingangs merkte man erst wieder – man ist in Frankfurt.

Sicherlich nicht der letzte Aufenthalt in der Villa Kennedy und einem der Rocco Forte Hotels weltweit – ein außergewöhnlicher Service mit einer besonderen Einrichtung, einer Geschichte, die einen durch das Haus führt und immer wieder Kleinigkeiten, die den Aufenthalt angenehm sein lassen.

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