ASUS Transformer Book T100 im Produkttest – Mobilität und Bewertung

Als Fashionblogger, Lifestyleblogger und Reiseblogger permanent unterwegs – vor dem Abflug noch schnell die Emails checken, im Flugzeug ein paar weitere Erfahrungen schreiben oder bei der Fashionweek die ersten Eindrücke festhalten. Abends im Hotelzimmer ankommen, sich in das Hotelinternet einloggen und anschließend die eigenen Lieblingsserien ansehen. Das ist der Alltag, das habe ich mir ausgesucht und genieße es jede Sekunde. Dieses Programm soll nun auch mein neuer Testkandidat überstehen, das „ASUS Transformer Book T100″ – eine Mischung aus Tablet und Laptop.

ASUS Produkttest Hybrid Tablet und Laptop - ASUS T100 - Bewertung - Flexibilität - Mobilität - Nutzbarkeit im Alltag - Fashionblogger - Modeblogger

Das ASUS TRANSFORMER BOOK T100 im Produkttest – Hybrid-Laptop – Tablet oder dazwischen

Als ich das Paket vom Asus Transformer Book T100 in der 10″ Edition in Händen gehalten habe, war ich zunächst verwundert, es fühlte sich unglaublich schwer an, war in der Verpackung wirklich nur ein Gerät oder habe ich direkt zwei Geräte bekommen :-)

Nein es war ein Gerät und auch beim Auspacken aus der Umverpackung, merkte man das Gewicht – da würde sich meine Handtasche die nächsten Tage und Wochen sicherlich freuen und darf etwas. Um unterwegs zu „Bloggen“ wird natürlich das Komplettpaket eingepackt, also Tablet plus Dockingstation bzw. Tastatur. Ein erster Blick auf die Waage – gute 1150 Gramm. Doch etwas mehr als ich erwartet habe, das Tablet liegt mit den ca. 550 Gramm Gewicht noch akzeptabel im Rennen (im Vergleich zu iPad, Samsung Tab), die Tastatur und Dockingstation dagegen ist relativ schwer.

Meine erste Einschätzung beim Auspacken haben mich nicht getäuscht, es geht eher in die Richtung Laptop, als Tablet – wobei vergleichsweise auch mein MacBook Air 11″ Zoll mit 1080 Gramm noch etwas leichter, bei etwas mehr Größe ist – dafür kann ich dieses nicht ausschließlich als Tablet unterwegs nutzen.

Eine kleine Enttäuschung für mich persönlich dann beim ersten Anschließen und dem deutlichen Hinweis – bitte das Gerät erst einmal ausgiebig laden – also Ladeteil in die Steckdose und den kleinen Stecker in die entsprechende Anschlussbuchse am Gerät. Am Anfang etwas schwerfällig, nach einigen Ladezyklen geht es etwas besser.

Acht Stunden später – das Gerät vollständig geladen und die erste Konfiguration wird gestartet. „Willkommen bei Windows“ – für mich eine neue Erfahrung, nachdem ich Windows vor einigen Jahren den Rücken gekehrt habe und zu MacOSX, sowie IOS und Android gewechselt bin.

Einige Einstellungen und nach ca. 15 Minuten war die Oberfläche, inklusive nun meiner persönlichen @Outlook-Emailadresse installiert und das ASUS Transformer Book T100 begrüßte mich mit der von vielen „verfluchten“ Windows 8 typischen Kacheloberfläche.

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Das ASUS TRANSFORMER BOOK T100 im Produkttest – Eindruck und die erste Reisen

Ein schneller Blick noch auf die Konfiguration und dann erst einmal als Tablet nutzen – auf den Button auf der Tastatur gedrückt und das Tablet lässt sich problemlos im Betrieb von der Dockingstation entfernen. Die ersten Fernsehserien sollten nun noch über den Browser im Bett geguckt werden und es klappte. Die Akkukapazität nach den ersten 90 Minuten Fernsehserien gucken, lag noch bei guten 80% – das sollte für den kurzen Flug nach Madrid reichen.

Im Flugzeug dann – Arbeiten mit Tastatur und Bildschirm – ich wollte einige Notizen des letzten Tages zusammenfassen und schon einmal einen Blogpost offline vorbereiten.

Was direkt auffällt, wenn man im Flugzeug oder Bahn relativ dicht vor dem Bildschirm sitzt, wünscht man sich den Monitor etwas weiter nach hinten klappen zu können, hier wäre etwas mehr Neigung wünschenswert.

Ein zweiter Minuspunkt, ist die Tastatur für Vielschreiber, der Anschlag ist gut, die Verarbeitung auch – doch wer mit Zehn-Finger-System schreibt, bekommt im Vergleich zu einem Laptop Probleme. Die Tasten sind etwas eng beieinander, so dass man bei Zehn-Finger-System schnell in den Dauer-Korrekturmodus schalten muss. Ich habe mich dann für eine neue Kreation des 4-6-Finger-Tippmodus entschieden.

Nach dem Flug – die Akkukapazität noch immer bei ca. 60% – der Tag in Madrid sollte sich nun problemlos bewerkstelligen lassen.

Was ich bei mir allerdings bemerke, wo ich sonst ein Tablet einfach aus der Tasche geholt habe, das Hybrid-Tablet bleibt bei mir für kurze Notizen doch in der Handtasche, es wird innerlich noch mehr als Laptop angesehen, denn als Tablet. Es mag am Gewicht liegen, an der guten Verriegelung oder auch an dem für mich persönlich noch gewöhnungsbedürftigen Betriebssystem Windows 8.1.

Von Beginn an war ich bei Tablets gewöhnt entweder IOS zu wählen oder Android und konnte viele Apps direkt frei wählen. Das „Standard-Arbeiten“ mit dem PC oder Laptop auf Windows-Basis für unterwegs war für mich Vergangenheit.

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Das ASUS TRANSFORMER BOOK T100 im Produkttest – Dauereinsatz

Wie schon erwähnt, ist das ASUS TRANSFORMER BOOK T100 „gewöhnungsbedürftig“ für Nicht-Windows-User, aber mit etwas Zeit kann man es einfach nutzen und weiß auch die Kombination von Touchpad und Touchscreen zu schätzen. Wenn man am Anfang noch überlegte, gibt es keinen einfacheren Weg, so gewöhnt sich die Hand relativ schnell daran, die entsprechenden Icons dann „oben“ zu wählen.

Die Farben des Displays sind gut – die Helligkeit ausreichend und das ASUS TRANSFORMER BOOK T100 kann auch gut unterwegs im Cafe oder am Strand genutzt werden. Der Sound der kleinen Lautsprecher ist akzeptabel und reicht für eine TV-Sendung am Abend oder ein kleinen Videoclip auf YOUTUBE aus. Auf Wunsch kann man dank Bluetooth-Schnittstelle auch einen externen Lautsprecher anschließen, wie z.B. der BOSE Mini Lautsprecher, der bei mir immer im Reisegepäck ist.

Die Tastatur mag im Restaurant oder an öffentlichen Plätzen ein wenig auffällig und laut sein, wäre aber kein Kriterium um das ASUS TRANSFORMER BOOK T100 aus diesem Grund abzuwerten.

Was ich mir auf Dauer angewöhnt habe, war eine getrennte Nutzung von Tablet und Tastatur – so war das Tablet für kurze Strecken bei mir immer in der Handtasche, die Tastatur und Dockingstation war im Koffer. Kurze Notizen wurden dann wieder über das Tablet gemacht – die langen Texte für den Blog wurden abends im Hotelzimmer mit der direkt angesteckten Tastatur erledigt. So geht es auch und das Gewicht der Handtasche wird merklich reduziert.

Das ASUS TRANSFORMER BOOK T100 im Produkttest – Mobilität / Akku

Mein ASUS TRANSFORMER BOOK T100 durfte in den letzten Wochen etwas Europa kennenlernen und war dabei in London, Stockholm, Madrid und Hamburg, sowie zur Fashionweek in Berlin. Es wurde sowohl im Flugzeug, wie auch im Zug eingesetzt und hat diese Einsätze gut überstanden.

Die Akkulaufzeit reicht bei mir für einen Arbeitstag völlig aus, auch bei längerer Videobetrachtung waren noch immer 8 Stunden Akkulaufzeit ohne Ladeteil möglich – ohne Videoclips waren teilweise sogar 10 Stunden möglich. Vollkommen ausreichend und über Nacht musste das ASUS TRANSFORMER BOOK T100 dann an die Ladestation. Da der Ladevorgang sehr lange dauert, kann ich Euch nur empfehlen, dieses jeweils über Nacht zu machen, so habt Ihr am Morgen wieder ein betriebsbereites Gerät.

Was mir am Gerät definitiv für unterwegs gefehlt hat, ist der Steckplatz für eine SIM-Karte – gerade wenn man viel unterwegs ist, ist es häufig etwas aufwändig erst über das Smartphone mit Tethering wieder einen Hotspot für das ASUS TRANSFORMER BOOK T100 zu erstellen. Dieses würde eine SIM-Karte im Gerät deutlich vereinfachen.

Das Gerät an sich ist relativ stabil – natürlich nicht vergleichbar mit einem höherpreisigen Aluminium-Gehäuse, aber für den Tageseinsatz ausreichend. Lediglich die glänzende Beschichtung des Tablets führt zu leichten Problemen – einerseits immer wieder „Fingerabdrücke“ auf Rückseite vom Tablet und der Rückseite vom Gerät – andererseits ist das Gerät schnell etwas „rutschig“ und man hat die Sorge, es nicht richtig fest zu halten.

Ein Punkt, der mich am Gerät allerdings stört, ist die für mich fehlende Kamera auf der Rückseite des Tablets. Wer wie ich, ständig unterwegs ist und schnell mal ein Foto von der Fashionweek, von der nächsten Reisemesse auch oder von einem Event machen möchte, kann nur die Kamera für das Videochat nutzen, die mit einer durchschnittlichen Qualität vorhanden ist. Bei Tageslicht gibt es ganz gute Ergebnisse, in Räumen eher mangelhaft. Somit als Fotoapparatersatz für den schnellen Schnappschuss, nicht geeignet.

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Das ASUS TRANSFORMER BOOK T100 im Produkttest – FAZIT – Gesamteindruck

Das ASUS T100 ist eine interessante Idee – Tablet und Laptop zu einem Hybrid-Gerät zu kombinieren und bietet noch viel Entwicklungsspielraum nach oben.

Positiv hervorheben muss man auf jeden Fall den günstigen Preis für die Kombination von ca. 400-450 EUR, die Möglichkeit es sowohl als Tablet, wie auch als Laptop nutzen zu können, wie auch die gute Akkukapazität mit durchschnittlich 10 Stunden Einsatz.

Neutral bewerten würde ich das Betriebssystem Windows 8.1 – es ist einer der am meisten diskutierten Betriebssystem der Welt und das nicht ohne Grund. Für einige Nutzer ist es das beste und einfachste Betriebssystem was angeboten wird, für andere Nutzer ist es genau das Gegenteil und man sehnt sich das alte Windows XP oder Windows 7 zurück. Für mich war es sehr gewöhnungsbedürftig und ich würde momentan auf meinem Tablet noch die Oberflächen von iOS, MacOSX oder Android vorziehen. Ich bin mir jedoch auch sicher, mit mehreren Wochen Dauereinsatz, hätte man sich auch an Windows 8.1 gewöhnt und Windows 10 soll in Zukunft noch deutlich besser und benutzerfreundlicher sein.

Negativ herausheben muss ich für mich das hohe Gewicht vom Hybrid-Gerät mit über 1100 Gramm, selbst das Tablet alleine liegt mit 550 Gramm noch über den Angeboten anderer Anbieter. Für einen Einsatz im Koffer und Reisende, die es mit in den Urlaub nehmen möchten, ist das ASUS TRANSFORMER BOOK T100 eine gute Alternative – für meinen persönlichen Einsatz, permanent in der Handtasche ist es eindeutig zu schwer und wird eher zur Last. Hinzu kommen für meinen Einsatz die fehlende Möglichkeit der SIM-Karte, die relativ kleine Tastatur und die extrem „Fingerabdruck-freundliche“ Beschichtung des Gerätes. Ein weiterer Minuspunkt für mich, bei dem Gerät ist wie oben erwähnt, bereits die fehlende Kamera auf der Rückseite des Tablets, somit sind schnelle Schnappschüsse leider nicht möglich. Als Ersatz muss ein Smartphone oder eine reguläre Kamera auf Reisen mitgenommen werden. Hier wäre es klar wünschenswert, eine entsprechende Funktion zu haben – gerade, da das ASUS T100 auch als mobiles Gerät verstanden werden soll.

Mein Fazit zum ASUS TRANSFORMER BOOK T100 ist daher eher zufriedenstellend – ein guter Ansatz mit vielen Möglichkeiten für die Zukunft. Je nach Anwendungszweck, Mobilität und Affinität für Windows 8.1 kann es bei vielen Usern einen guten Eindruck hinterlassen.

Wenn Ihr Euch selbst einen Eindruck vom ASUS T100 machen möchtet, so könnt Ihr in den nächsten Wochen an der Verlosung von zwei ASUS TRANSFORMER BOOK T100 Geräten teilnehmen. Diese beginnen relativ kurz nach dem Giveaway von CANON mit einer Spiegelreflexkamera.

Die Geräte für den Produkttest des ASUS T100 wurden mir freundlicherweise von ASUS zur Verfügung gestellt. Dieses hat keinen Einfluss auf die ehrliche Bewertung.

6 KOMMENTARE

  1. Liebe Vanessa
    Interessanter Beitrag. Da habe ich noch ein paar Fragen wie z.B.

    1. Der Asus t100 hat ja ein Keyboard eingebaut wie der Mac. Muss man dann die Docking Station überhaupt noch auf eine Reise mitnehmen. Bleibt die nicht eher zu Hause?

    2. Ne SIM Karte brauche ich nicht da ich mein Handy sowieso dabei habe. Dies gibt mir ja die Möglichketi das Handy als Hotspot zu nutzen und so über das Mobilnetz zu surfen.
    Bevorzugen tue ich jedoch Wireless ins Internet zu gehen (z.B. Kaffee, Hotel, etc.)

    Merci für diese interessanten Fakten.
    Grüessli
    urs

    • Lieber Urs,

      vielen Dank für dein Feedback… gerne versuche ich deine Fragen noch zu beantworten… :-)

      1.) Auf der Reise würde ich immer das komplette Gerät mitnehmen, da du sonst deine Berichte über das Tablet ausschließlich auf der „virtuellen“ Tastatur“ schreiben müsstet. Genauso sind die Anschlussmöglichkeiten für USB in der „Dockingstation“ mit Tastatur verarbeitet

      2.) Der Ablauf mit SIM-Karte ist für mich auch bekannt und ich nutze es häufiger, bin aber persönlich kein großer Fan von einem offenen „Mobile Hotspot“ bei meinem Smartphone. Also immer erst rausnehmen, einschalten, etc. – da bin ich etwas „bequem“ und hätte mir zumindest die Option gewünscht – wenn es ein Tablet ist – auch einfach eine SIM-Karte einstecken zu können.

      Freue mich auf deine Rückfragen…

      Viele Grüße

      Vanessa

        • Danke Urs,

          ja das ist mir bekannt und natürlich wählt man lange Kennwörter – aber mein Smartphone permanent „sichtbar“ als WLAN Hotspot anzeigen zu lassen, ist auch nicht mein Favorit… aber jeder so – wie er möchte :-) … tendiere noch immer zu einer Lösung mit SIM-Karte :-))

          Viele Grüße

          V.

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