Als Blogger ohne Bargeld unterwegs – von Nordpol zu Südpol

Als Blogger ist man es gewohnt, immer unterwegs zu sein – immer wieder eine neue Stadt, neue Menschen und auf Dauer neue Freunde und Bekannte. Sich ständig auf andere Einflüsse einstellen ist eine Selbstverständlichkeit und auch gerade die Zahlung mit EURO hat für mich die Reisen in Europa vereinfacht. Für mich gab es in den letzten zwei, drei Jahren primär Euro, US-Dollar und Schweizer Franken in meiner Geldbörse. Für einen Aufenthalt in Stockholm vor einigen Monaten habe ich mir einmal vorgenommen, ganz ohne Bargeld – aber klappt es? 

An eine Kreditkarte im Portemonnaie hat man sich gewöhnt und es ist selbstverständlich, diese Karte einzusetzen. In Schweden war bargeldloses Zahlen absolut kein Problem mehr, man wurde eher etwas „verstört“ angesehen, wenn jemand noch Münzen rausgesucht hat. Jeder Betrag wird mit der Karte bezahlt, doch geht es auch noch einfacher? Die einzigen Zahlungsmittel ein Smartphone und die PayPal-App, die Flüge, Hotels und Transfers alle mit der PayPal-App bezahlen?

Aus eigener Erfahrung war es mir klar, dass einige Dinge funktionieren müssten, gerade viele Hotels oder Buchungsportale, sowie Fluggesellschaften, Bahn und Taxis (z.B. mit MyTaxi) erlauben die Zahlung mit PayPal – doch wie ist es in der Stadt? In New York hätte ich vermutlich sofort gesagt, dass sollte funktionieren, in London und Stockholm vermutlich ebenso – aber eine Challenge von #PoleToPole?

Anfangen in Spitzbergen ganz im Norden mit sehr winterlichen Temperaturen, viel Eis und Schnee, über Moskau nach Berlin, dann Paris, Barcelona, Kapstadt in Südafrika und als Abschluss nach Ushuaia, der südlichsten Stadt in Argentinien. Kann man wirklich überall mit PayPal bezahlen, seine Reisen buchen und kommt man innerhalb von wenigen Tagen von Nord nach Süd?

Unter dem Hashtag #PoleToPole ist die von PayPal unterstützte Reise von Steve Booker zu sehen und am Ende findet Ihr sowohl auf meinem Blog und YouTube Kanal, wie auch bei Steve in seinen sozialen Medien noch einmal eine Zusammenfassung und das Fazit, ob es wirklich klappt und was man macht, wenn der Souvenir-Verkäufer nur Bargeld akzeptiert.

Als Blogger ohne Bargeld unterwegs – Berlin, Graffitis und Streetart

Für den Berliner Teil von Steve Bookers Reise bin ich extra nach Berlin gekommen und wollte einerseits auch für mich selbst erfahren, ob es klappt und andererseits Steve unterstützen, wenn es doch einmal nicht mit PayPal klappen sollte.

Graffiti Berlin - Fashion Blog Berlin - Streetart und Streetphotography - Vanessa Pur und Steve Booker für PayPal - East Side Gallery - Hackerscher Markt - Hinterhöfe - Blogger und Fernsehteam - TV-Aufnahmen

Nach dem Tag in Moskau sind Steve und sein Fotograf am Vormittag in Berlin eingetroffen und wir haben uns zunächst im Café „The Barn“ in der Schönhauser Allee verabredet. Eine besonderer Ort, auf der einen Seiten die Rösterei, die Kaffeebohnen in großen Säcken und auf der anderen Seite der urbane Chic von Berlin mit kleiner Hockern, einer langen Holztheke und unzähligen Kaffeespezialitäten.

Dieses sind immer wieder Momente die ich genieße, wenn ich in Berlin bin. Eine Ladeneinrichtung, wie es häufig nur in Berlin, London oder New York möglich ist. Hier sitzt man zusammen, kann sich unterhalten und kennenlernen. Für mich die erste nun reale Erfahrung, wie es Moskau und davor in Spitzbergen war und ich hätte gerne getauscht. Die unberührte Natur von Spitzbergen, die Kälte und vor allem die unglaublichen Fotomotive. Ein traumhafter Startpunkt der Reise und auch Moskau hatte einige tolle Augenblicke und vor allem Ausblicke auf die Stadt. Ein Traum!

Graffiti Berlin - Fashion Blog Berlin - Streetart und Streetphotography - Vanessa Pur und Steve Booker für PayPal - East Side Gallery - Hackerscher Markt - Hinterhöfe - Blogger und Fernsehteam - TV-Aufnahmen

Beim Verlassen des Cafés für mich der erste Eindruck – man kann nicht nur mit Kreditkarte oder Bargeld bezahlen, sondern einfach mit dem Smartphone und mit PayPal. Einfach die Rechnung anfordern und sagen, man möchte mit PayPal bezahlen und Sekunden später ist der Betrag bestätigt und übermittelt. Das geht wirklich einfach und das muss ich mir im Laufe des Tages noch einmal genauer ansehen.

Graffiti Berlin - Fashion Blog Berlin - Streetart und Streetphotography - Vanessa Pur und Steve Booker für PayPal - East Side Gallery - Hackerscher Markt - Hinterhöfe - Blogger und Fernsehteam - TV-Aufnahmen

Für Berlin stand mit dem Graffiti-Experten Ben von „Alternative Berlin Tours“ ein ortskundiger Reiseführer zur Verfügung, der nicht nur mit seiner offenen Art, sofort für eine gute Stimmung sorgte, sondern auch ein unglaubliches Fachwissen zu den unzähligen Graffitis in der Hauptstadt hat und viele Geschichten hinter den Bildern kennt.

Graffiti Berlin - Fashion Blog Berlin - Streetart und Streetphotography - Vanessa Pur und Steve Booker für PayPal - East Side Gallery - Hackerscher Markt - Hinterhöfe - Blogger und Fernsehteam - TV-Aufnahmen

Auch wenn ich bei meinen verschiedenen Instagram-Touren bereits einige Graffitis gesehen hatte, so waren die verschiedenen Hinterhöfe, wie auch die Graffitis abseits des Mainstreams, ein perfekter Kontrast.

Graffiti Berlin - Fashion Blog Berlin - Streetart und Streetphotography - Vanessa Pur und Steve Booker für PayPal - East Side Gallery - Hackerscher Markt - Hinterhöfe - Blogger und Fernsehteam - TV-Aufnahmen

Man fängt als Gast der Tour sofort an, sich leiten zu lassen und erkennt immer häufiger im Straßenbild und an Hauswänden Bilder, die man früher nicht gesehen hat. Nach einem Mittagessen in einem ehemaligen Krankenhaus bei den „3 Schwestern“ im Kunstquartier Bethanien in Kreuzberg, wurde das Team durch ein Fernsehteam verstärkt, die uns die nächsten Stunden über begleiten und zeigen wollten, wie Steve seine Reise von PoleToPole unternimmt und welche Gebiete und Graffitis ich ihm in Berlin zeige.

Graffiti Berlin - Fashion Blog Berlin - Streetart und Streetphotography - Vanessa Pur und Steve Booker für PayPal - East Side Gallery - Hackerscher Markt - Hinterhöfe - Blogger und Fernsehteam - TV-Aufnahmen

Für mich auch wieder eine interessante Erfahrung, wieder einmal vor einer großen TV-Kamera zu stehen und sowohl Interviews zu geben, wie auch manche Szenen immer wieder neu drehen zu lassen und das alles für einen Kurzbericht, aber es macht einfach immer wieder unglaublich viel Spaß.

Ben als Tourguide hat es mit der lockeren Art immer wieder geschafft, unglaublich viel Wissen zu vermitteln und auf kleine Details aufmerksam zu machen, die man sonst als Betrachter vielleicht gar nicht wahrgenommen hat.

Graffiti Berlin - Fashion Blog Berlin - Streetart und Streetphotography - Vanessa Pur und Steve Booker für PayPal - East Side Gallery - Hackerscher Markt - Hinterhöfe - Blogger und Fernsehteam - TV-Aufnahmen

Bewusste Farbverläufe, XXL-Graffitis an Häusern, die in 90 Minuten entstanden sind und immer wieder ein „Korkmännchen“ was die Straßenschilder von Berlin schmückt und vom Ordnungsamt sogar toleriert wird.

Graffiti Berlin - Fashion Blog Berlin - Streetart und Streetphotography - Vanessa Pur und Steve Booker für PayPal - East Side Gallery - Hackerscher Markt - Hinterhöfe - Blogger und Fernsehteam - TV-Aufnahmen

So ergaben sich für Steve und mich unzählige Fotomotive und auch viele neue Eindrücke der Hauptstadt. Man läuft nun einfach mit noch „offeneren“ Augen durch die Stadt (und schaut auch zwei Mal hin, ob um die Ecke nicht wieder bereits die Fernsehkamera wartet).

Graffiti Berlin - Fashion Blog Berlin - Streetart und Streetphotography - Vanessa Pur und Steve Booker für PayPal - East Side Gallery - Hackerscher Markt - Hinterhöfe - Blogger und Fernsehteam - TV-Aufnahmen

Natürlich durfte auch der weltbekannte Astronaut (oder Kosmonaut) von Victor Ash nicht fehlen, der in den Abendstunden zusätzlich eine Fahne in Händen hält. Durch eine Beleuchtung auf der gegenüberliegenden Straßenseite wird eine bewegende Fahne an die Wand geworfen und es wirkt, als würde diese vom Astronauten in der Hand gehalten. Ich muss mir dieses Graffiti definitiv noch einmal in den Abendstunden ansehen.

Graffiti Berlin - Fashion Blog Berlin - Streetart und Streetphotography - Vanessa Pur und Steve Booker für PayPal - East Side Gallery - Hackerscher Markt - Hinterhöfe - Blogger und Fernsehteam - TV-Aufnahmen

Zum Abschluss der großen Graffiti Tour haben Steve und ich mich für einen Gang entlang der East Side Gallery und der Oberbaumbrücke entschieden. Dort, nach unbekannten und teilweise auch illegal entstandenen Graffitis in Kreuzberg, nun noch einmal die bekannten Bilder, wie z.B. der Bruderkuss von Honecker und Brezhnev von Dmitri Wrubel.

Graffiti Berlin - Fashion Blog Berlin - Streetart und Streetphotography - Vanessa Pur und Steve Booker für PayPal - East Side Gallery - Hackerscher Markt - Hinterhöfe - Blogger und Fernsehteam - TV-Aufnahmen

Jederzeit ein toller Ort für Fotos und Erinnerungen und für Steve die Gelegenheit, ein Souvenir aus Berlin zu kaufen und von seiner #PoleToPole Challenge mitzunehmen. Der Händler war jedoch noch nicht soweit und modern für Touristen aufgestellt, so dass es nur die Wahl – Cash oder Cash gab. Wie gut, dass ich als Begleitung dabei war und Steve aushelfen konnte, sonst hätte es kein Souvenir gegeben oder die Challenge wäre verloren gewesen.

Als Blogger ohne Bargeld unterwegs – Letzte Rettung – „PayPal.me“

Steve bot mir direkt die Erstattung über PayPal.me an und forderte mich auf, ihm doch einfach meine PayPal.me-Adresse mitzuteilen, so wie er es mit Freunden bereits seit einigen Wochen macht und auch in Moskau oder Spitzbergen gemacht hat. Egal ob für einen Geburtstag gemeinsam sammeln, schnell noch die Taxifahrt aufteilen oder das Abendessen splitten.

Was ich bisher nur kurz aus den Medien im September gelesen habe, war für mich auch noch Neuland. Ich kannte es bisher immer, wenn man Geld senden möchte oder Geld anfordern musste, das man sich dafür in die PayPal-App anmelden und ein wenig umständlich, dann Emailadresse etc. eingeben musste.

Bei PayPal.me ist es viel einfacher geworden (und ich habe es seit der Tour schon mehrfach genutzt). Hat man sich dafür erst einmal die generelle Adresse angelegt – z.B. Paypal.me/pureglamtv so kann man jederzeit die URL an Freunde oder Familie weitergeben, diese im Chat bei WhatsApp, per Skype oder per Email weitergeben. Man gewöhnt sich genauso schnell an die „eigene“ PayPal-Adresse, wie früher an die Facebook-Adresse z.B. facebook.com/pureglamtv oder Instagram-Adresse instagram.com/pureglamtv.

Steve hatt mir dann noch direkt einen kleinen Trick verraten, so dass es den Freunden noch einfacher macht, wenn jeder z.B. für eine Geburtstagsfeier oder Hochzeit 25 EUR für ein gemeinsames Geschenk zusammenlegen möchte, einfach den Link Paypal.me/pureglamtv/25 an Freunde senden und diese brauchen nur noch die Summe bestätigen. Einfacher geht es wirklich kaum.

Für mich war es eine schöne und neue Erfahrung und ein großer Vorteil ist, man muss nicht umständlich eine Überweisung anschließend ausfüllen, die langen IBAN- und BIC-Codes eintragen, sondern hat einfach seine eigene PayPal-Adresse. Die Freunde am Ende eines tollen Tages zu Hause noch einmal auf die Zahlung aufmerksam machen, hinterlässt immer einen leichten Beigeschmack – so kann man es direkt „live“ im Gespräch und sofort abwickeln.

Für mich war der Tag mit Steve somit nicht nur sehr interessant mit tollen Graffitis und tollen Erlebnissen aus Moskau – sondern auch eine Spur lehrreich. Bei mir ist zumindest nun auch die Lust gewachsen, in den nächsten Jahren einmal nach Spitzbergen zu fahren oder auf die höchsten Aussichtspunkte von Moskau zu klettern. Ob ich dann auch einen Freund oder Follower vor Ort finde, der für mich die Souvenirs bezahlt, werde ich Euch dann in Zukunft vielleicht einmal berichten.

Für Berlin hat Steve die Challenge geschafft und wie es nun in Paris, Barcelona, Südafrika und Argentinien weitergeht, werde ich Euch dann im zweiten Teil berichten. Für mich auf jeden Fall ein tolles Event und eine interessante Challenge und vielleicht mache ich auch einmal etwas ähnliches… nur dann natürlich auf High-Heels… :-)

Hinweis: Ich bin von Paypal zu dem Event eingeladen worden – dieses hat keinen Einfluss auf meine Berichterstattung. Meine eigene Meinung bleibt hiervon unberührt.

1 KOMMENTAR

Comments are closed.