Blogger werden – Tipps für Anfänger | Wie wird man Blogger?

Wie werde ich Blogger? Was braucht man um Blogger zu werden? Wie wird man Blogger und was muss man vorher wissen? Was sind typische Anfängerfehler bei Blogs? Was verdient ein Blogger? Kann jeder Blogger werden? Gibt es Tipps für Anfänger, die man wissen sollte? Was sind die Nachteile beim Blog?

Blogger werden – Tipps für Anfänger

Ihr möchtet Blogger werden und habt keine Ahnung, wie und womit ihr anfangen müsst? Da seid ihr nicht alleine, denn ich werde immer wieder zu genau diesem Thema ausgefragt. Ich selbst bin vor acht Jahren in das Thema „Bloggen“ hineingerutscht und hatte gar nicht geplant „Blogger“ zu werden. Anfänglich war es eher eine Art Webseite mit Hotelberichten.

Es gibt keine Ausbildung zum erfolgreichen Blogger und es jeder kann es theoretisch werden, wenn er viel Disziplin und Fleiß mitbringt. Erst durch Ausdauer und Weiterentwicklung wird man auf Dauer zum erfolgreichen Blogger.

Am Anfang eines Blogs steht aber erst der erste Schritt und der ist manchmal nicht so einfach, wenn man nicht weiß, wo man anfangen soll. In meinem Tutorial Talk Video erkläre ich euch mehr zu den Anfängen und gebe euch meine Einschätzungen weiter. Ich verrate euch ebenfalls was in meinen Augen die größten Vorteile, aber auch die größten Nachteile beim Bloggen sind.

Wie wird man Blogger? Anleitung, Ausbildung, Ausrüstung

Um mit dem Bloggen anzufangen braucht man als Minimum einen Zugang zum Internet, einen Laptop oder Computer, sowie ein Smartphone oder eine Digitalkamera. Nach oben hin gibt es dann keine Grenzen, wie man sich von der Ausstattung her nach und nach optimieren kann.

Dann hilft es, wenn man ein gewisses Konzept hat, worüber man schreiben möchte. Oftmals sind einfache Plattformen, wie Blogger.com oder WordPress.com eine schnelle Lösung, um ohne Domain und Server anzufangen. Auf Dauer lohnt es sich oftmals dann auf eine eigene Domain mit einem besonderen Design zu wechseln.

Es gibt keine Ausbildung, also lernt man als Blogger vieles von anderen Blogs und bei YouTube. Auf alle Fragen bekommt man Antworten und kann sich alles, was man benötigt somit selbst beibringen. Einige Themen habe ich bereits ausführlich in meinem Blogpost für Blogger-Anfänger erklärt.

Es gibt einige Anfängerfehler, die man immer wieder beobachten kann, wenn man Neulinge sieht. Bitte verwendet keine Fotos, die ihr nicht selbst gemacht habt. Es ist rechtlich mit der Bildnutzung absolut schwierig, wenn ihr fremde Bilder nutzt – es ist ähnlich wie bei der Musik bei YouTube Videos.

Wer gerne mit anderen zusammen anfangen möchte zu bloggen, sollte sich überlegen lieber zwei Blogs zu starten und sich gegenseitig zu unterstützen. Besonders oft habe ich es erlebt, dass sich Freundinnen nach zwei Jahren dann doch in andere Richtungen entwickeln wollten und dann mühsam alles trennen mussten, was am Ende nie wirklich fair verläuft.

Auch der Blogname sollte gut überlegt sein. Keine Brand sollte aus rechtlichen Gründen im Namen enthalten sein. Der Blognamen sollte ebenfalls nicht zu einengend sein, damit ihr euch noch in eure Nische entwickeln könnt und vielleicht auch auf Dauer über ganz andere Themen schreibt.

Was verdient ein Blogger?

Aber kann man denn nun vom Bloggen leben? Macht es Spaß und gibt es überhaupt ernste Nachteile bei all den Vorteilen, die man sich vorstellt?

Ihr findet einen ausführlichen Blogger-Verdienst Blogpost, wo ihr berechnen könnt, was ein Blogger verdient. Es hängt ganz grob gesagt von eurem Blog ab, wie lange er bereits existiert und wie viele Leser ihr auf eurem Blog im Monat habt. Allerdings sind es nur Richtlinien und manchmal hängt es eben auch von euch ab, ob ihr mit einem Kunden gerne zusammen arbeiten wollt, oder lieber nicht so gerne, was sich dann auch in eurer Preisabsprache zeigen wird.

Wenn euer Blog länger läuft und die ersten Anfragen von Marken kommen oder ihr euch den PR-Agenturen vorstellen möchtet, benötigt ihr ein gutes Mediakit. In diesem Mediakit sind dann Infos zu euch und eurem Blog mit Daten und Fakten, sowie Arbeitsbeispielen enthalten. Die ersten Monate solltet ihr euren Fokus allerdings wirklich eher darauf legen, worüber ihr von euch aus berichten wollt. Keiner möchte einen puren Werbeblog lesen.

Der größte Nachteil, ein Blogger zu sein? Es kostet Zeit und man hat nicht nur Freunde, auch wenn es alles immer so glücklich aussieht. Es gibt immer wieder Momente, wo man für sich selbst überlegen muss, warum man eigentlich bloggt. Also setzt euch kleine Ziele und macht euch am besten einen kleinen Plan, was ihr z.B. an bestimmten Wochentagen posten möchtet.

Solange die Vorteile überwiegen und es einfach Spaß macht und viele neue Optionen und Kontakte bringt, ist es wirklich schön Blogger zu sein. Egal ob man es als Hobby macht oder irgendwann davon leben kann, man hinterlässt einen Fußabdruck in der weiten Onlinewelt. Ich wünsche euch viel Spaß bei der Umsetzung eures ganz eigenen Projektes…