Kamera für Blogger – Kamera Einstellungen verstehen – Bessere Fashion Fotos für Fashionblogger

Als Fashion Blogger wird man immer wieder nach der besten Kamera für Blogger gefragt. Welche Kamera sollte man als Blogger kaufen? Was braucht macht man als Foto Anfänger? Worauf sollte man beim fotografieren achten? Tipps für Anfänger für bessere Fashion Fotos und Detailaufnahmen mit „scharf und unscharf“.

Vielen denken immer, man braucht eine extrem gute Kameraausrüstung, wenn man gute Fotos erstellen möchte. Allerdings liegt es vielmehr an kleinen Tipps und Tricks, sowie an den richtigen Einstellungen an der Kamera. Auch wenn man ohne Vorwissen sicherlich gute Fotos und Aufnahmen erstellen kann, so lohnt es sich die Kamera zu verstehen und auch die Anleitungen einmal durchzulesen.

Allerdings gilt bei jeder Kamera und jeder Herausforderung als Blogger „Learning by doing“. Am besten macht man so viele Fotos, wie es einem möglich ist und mit jedem Bild und jeder Aufnahme und jeder Analyse wird man Verbesserungen sehen und die Kamera immer mehr verstehen. Man entwickelt ein Gefühl für die Bedienung der Kamera und die Handgriffe gehen einem nach und nach wie selbstverständlich von der Hand.

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Aber was ist nun die perfekte Kamera für Blogger?

Es gibt keine einfache Erklärung und Lösung für diese Frage. Würde es nur eine Antwort geben, dann gäbe es nicht die große Auswahl auf dem Fotomarkt, wie es sie heute bereits gibt. Bevor man sich für eine Kamera entscheidet, sollte man sich überlegen, wofür man die Kamera zum Zeitpunkt des Kaufs nutzen möchte.

Es gibt Kameras, die sich besser für Fotos eignen und Kameras, die sich besser für Videoaufnahmen eignen. Generell sagt man, dass Canon und Nikon primär für die Fotografie bekannt sind, Sony den Schwerpunkt eher auf Videos legt. Während Sony spiegellos arbeitet und damit vom Gehäuse her kleiner bleibt, bietet Canon z.B. immer mehr Kameras an, die auch für Videoaufnahmen bestens geeignet sind.

Nicht ohne Grund nutzen so viele YouTuber und Blogger DSLR-Kameras und spiegellose Kameras aus dem Hause Canon.

Während man sich bei Videos zum Vloggen über einen klappbaren Monitor freut, so ist dieser bei der Fotografie nur in seltenen Fällen wirklich notwendig. Ich selbst nutze den Monitor angewinkelt allerdings auch gerne bei der Foodfotografie im Restaurant, wenn ich die Kamera möglichst flach und nah an den Teller halte.

Es macht allerdings einen größeren Unterschied, wenn ihr eure Fotos verkaufen wollt und eine extrem große Auflösung benötigt, um eure Bilder als Plakate an Häuserwänden abziehen zu lassen. Hier sprechen wir dann vom Profi-Bereich, der für den normalen Blogger nicht notwendig ist, um gute Bilder zu machen.

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Braucht man eine Vollformat Kamera?

Bei einer Vollformatkamera hat man die größte Sensorgröße in die Kamera eingebaut. Damit wird in der Regel die Kamera an sich schon größer, aber natürlich auch die Qualität der Bilder. Je größer der Sensor, desto mehr Informationen können aufgenommen und gespeichert werden.

Besonders in der Dunkelheit fällt der Unterschied zwischen einer normalen DSLR-Kamera und einer Vollformat-Kamera auf. Durch den höheren möglichen ISO-Wert verhindert man mehr Rauschen, damit meint man die unklaren Bildpunkte, als bei einer normalen Aufnahme. Für den normalen Gebrauch als Blogger braucht man allerdings selten einen extrem hohen ISO bei Aufnahmen.

Was man allerdings bedenken sollte ist die Bildstimmung. Während bei einer Vollformat-Kamera Objektive ihre volle Wirkung ausspielen können, muss man bei einer normalen DSLR-Kamera mit einem Faktor rechnen. Der Sensor ist meist dann eben nicht so groß, wie es das Objektiv bespielen könnte. Natürlich gibt es auch genau passende Objektive, die gar nicht erst für Vollformat-Kameras nutzbar sind.

Die Bilder einer Vollformat-Kamera sind daher meist noch schärfer, klarer, eindrucksvoller und gekrümmter, als bei einer normalen DSLR-Kamera. Es kommt dabei ganz auf den persönlichen Fotostil an, aber als Blogger und Bloganfänger muss man nicht mit einer Vollformat-Kamera anfangen.

Übersicht der Sensorgrößen in den verschiedenen Kameras:

BezeichnungSensorgrößeFläche
Vollformat24 x 36mm864mm²
APS-C Sensor15 x 22mm330mm²
4/3 (Four-Thirds)13,5 x 18mm243mm²
2/3 Sensor6,75 x 9mm61mm²
Smartphone-Sensor5 x 8mm40mm²

Beste Blogger Kamera oder Objektiv?

Die Kamera kann bei einem Bloganfänger also gerne eine typische Anfängerkamera sein. Canon hat hier einige Anfängermodelle (wie z.B. aktuell die Canon 200D oder die Canon 2000D und 4000D) auf den Markt gebracht, mit denen man von der Bedienung und der Fotoqualität nichts falsch machen kann.

Was viel wichtiger, als die Kamera an sich ist, ist das Objektiv. Daher ist es ratsam, eine Kamera zu wählen, bei der man die Objektive wechseln kann und selbst, wenn man nur mit einem Objektiv anfängt, kann man so seine Fotoausrüstung immer weiter aufstocken.

Viele Kameras werden direkt mit einem Objektiv ausgeliefert, dass für viele Situationen bereits geeignet ist. Es ist meist ein guter Start für Anfänger, die ihren Stil auch mit dem Standardobjektiv finden können.

Ansonsten kommt es etwas auf die Richtung drauf an, wie ihr gerne Fotografieren möchtet. Für möglichst viel Landschaft und Räume, wo ihr möglichst viel von eurer Umgebung auf einem Bild haben möchtet eignet sich ein Weitwinkel-Objektiv oder auch ein Pancake. Einem Anfänger würde ich ein Pancake-Objektiv empfehlen, da es sehr kurz und leicht ist. Mit dem Objektiv kann man auch sehr schöne Detailaufnahmen machen.

Wer allerdings bevorzugt Menschen und Fashionlooks fotografieren möchte, für den wird das typische Fashionblogger-Objektiv interessant sein. Das 50mm Objektiv ist perfekt für die beliebten Scharf-Unscharf Aufnahmen, die man häufig auf Fashionblogs sieht. Wer gerne natürliche Emotionen von Menschenmengen z.B. auf Hochzeiten fotografiert oder Tierfotos machen möchte, der wird viel Spaß an einem guten Teleobjektiv haben.

Da alle Objektive an die eigene Kamera passen, ist es wichtig die für den eigenen Bereich beste Objektiv-Lösung zu finden und immer wieder auch zu optimieren. Meist fängt man mit einem Objektiv mit einer kleinen Lichtleistung an und kann sich auf Dauer bei häufiger Nutzung ein Objektiv mit größerer Lichtleistung überlegen. Meist sind diese allerdings preislich im höheren Bereich.

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Kamera Einstellungen verstehen für richtig schöne Fotos

Als Blogger und Hobbyfotograf ist es allerdings wichtig seine Kamera kennen zu lernen und zu verstehen, warum manche Bilder nicht scharf sind oder nicht gut geworden sind. Eine Kamera ist immer nur so gut, wie der Benutzer sie auch kennt. Auch wenn vieles bereits automatisch abläuft, so muss man die Kamera zu manchen Einstellungen zwingen können, wenn es die Situation verlangt.

Es gibt Unterschiede zwischen einer echten Kamera und einer Smartphone-Kamera. Auch wenn in der heutigen Zeit manche Smartphone-Bilder wirklich gut sind, so gibt es Gründe, warum bei der guten Kamera die Linse ein wenig größer ist, als bei einem Smartphone. Man muss nur verstehen, wie man genau das für seine eigenen Fotos und den eigenen Bildstil ausnutzen kann.

Natürlich kann man vieles bei Fotos aus der Kamera am PC, z.B. mit Lightroom und Filtern/Presets nachbearbeiten und sollte dies auch gerne machen, aber dennoch ist es vorab wichtig die Kamera zu verstehen, um bereits ein möglichst perfektes Foto erstellen zu können. Verwackelte und unscharfe Bilder kann man nur schwer nachbearbeiten.

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Blende, ISO & Belichtungszeit – Programmautomatik

Für alle Anfänger der Fotografie, die einfach nur möglichst unkompliziert fotografieren möchten, bekommen mit der Einstellung „P“ am Drehrad automatisch gute Fotos. Die Kamera analysiert das Vorschaubild und entscheidet für sich selbst die Blende, den ISO-Wert und die Belichtungszeit. Mit der Programmautomatik bekommt man vorwiegend sehr gute Bilder und nur selten entscheidet sich die Kamera für falsche Einstellungen.

Als Blogger macht man meist viele verschiedene Bilder aus verschiedenen Winkeln und Perspektiven um die Story möglichst gut erzählen zu können oder das Outfit möglichst gut zu präsentieren. Meist fällt dann nicht auf, wenn ein Bild dann nicht nutzbar ist. Sind allerdings alle Bilder nicht zufriedenstellend und unscharf, sollte man an den Einstellungen und der Schärfentiefe arbeiten.

Wer mehr Einfluss auf seine Bilder und die Bildstimmung haben möchte, der kommt um die Einstellungen der Blende, des ISO-Wertes und der Belichtungszeit nicht herum. Hat man das Prinzip des Dreiecks einmal verstanden, denn versteht man auch, warum die Kamera in manchen Situationen beim automatischen Programm nicht auslösen möchte.

Die Blende der Kamera

Die Blende bestimmt, wie viel Licht auf den Sensor trifft. Ähnlich wie bei unserem Auge blinzeln wir z.B., wenn uns das Licht zu hell ist. Die Kamera verwendet dann eine kleinere Blendenöffnung. Nachts ist die Blende, wie unsere Pupille, weit geöffnet um möglichst viel Licht einzufangen.

Bei der Blende der Kamera gilt:

  • Je größer und offener die Blendenöffnung, desto kleiner die Blendenzahl, z.B. f/2,8
  • Je kleiner und geschlossener die Blendenöffnung, desto größer die Blendenzahl, z.B. f/11

Hat man also ein Objektiv mit einer Brennweite f/1.2 kommt mehr Licht auf den Sensor als bei einem f/3.5 Objektiv. Das f/1.2 Objektiv ist damit das lichtstärkere Objektiv und auch das teurere Objektiv. Insbesondere bei Nachtaufnahmen spielen lichtstarke Objektive ihr Können aus. Ein weiterer Vorteil ist natürlich, die Kamera benötigt viel weniger Zeit für eine Aufnahme, da bereits ausreichend Licht in kurzer Zeit auf den Sensor trifft. Somit ist die Verwackelungsgefahr deutlich geringer.

Die Blende ist allerdings ebenfalls für unsere beliebten „Scharf-Unscharf“-Bilder zuständig, die Schärfentiefe.

  • Je größer die Blendenöffnung ist und damit je kleiner die eingestellte Blendenzahl (z.B. f/3.5) ist, desto unschärfer wird unser Hintergrund hinter der Person oder dem Objekt.
  • Je kleiner die Blendenöffnung ist und damit je größer die eingestellte Blendenzahl (z.B. f/11) ist, desto schärfer wird unser Hintergrund hinter der Person oder dem Objekt.

Besonders beliebt sind große Unschärfen bei der Portrait-Fotografie und Food-Fotografie. Je größer die Blende geöffnet ist, desto mehr Licht kommt durch das Objektiv und desto kürzer kann die Belichtungszeit werden. Bei Landschaftsaufnahmen wählt man eine größere Blende, um die Landschaft sowohl im Vordergrund und im Hintergrund scharf zu haben.

Wozu ist ein lichtstarkes Objektiv dann wichtig?

  • Je kleiner die Blende und je größer damit die Blendenöffnung, desto mehr entsteht der Unschärfe-Effekt im Hintergrund deines Objektes.
  • Nachtaufnahmen benötigen weniger Belichtungszeit und verwackeln damit weniger häufig.
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Blende f/3.5 – Vordergrund (Glas) ist scharf – Rest wird unscharf

Die richtige Belichtungszeit der Kamera

Die Belichtungszeit ist der wichtigste Faktor bei verwackelten Bildern. Da man eine Kamera durch Gewicht und Atmung meist keine Sekunde ohne Stativ still halten kann, ist die Zeit, die die Blende geöffnet ist entscheidend für die Schärfe der Fotos. Die Belichtungszeit wird in Sekunden gemessen.

Für gestochen scharfe Bilder von Personen sollte somit die Belichtungszeit möglichst gering sein und z.B. bei 1/500, also einer 500stel Sekunde liegen. Soll ein Objekt, wie ein Auto in der Bewegung festgehalten werden, darf die Belichtungszeit lang sein und z.B. bei 1/4 , also einer Viertelsekunde liegen.

Entweder versucht man dann das schnelle Objekt zu begleiten und nach zu verfolgen, dass die Umgebung verschwimmt, oder das Objekt verschwimmt und die Umgebung bleibt scharf. Hier benötigt man viel Feingefühl und Übung.

  • Für scharfe Bilder gilt immer eine möglichst geringe Belichtungszeit, also eine möglichst hohe Zahl unter dem Bruchstrich, bzw. hinter dem Querstrich.

Ab wann wird es schwierig ein scharfes Bild zu bekommen? Es hängt immer ganz vom Objektiv ab, z.B. sagt man, dass man bei einem 50mm Objektiv eine Belichtungszeit von bis zu 1/50s nutzen kann. Es gibt allerdings auch Objektive mit Bildstabilisator, die hier ebenfalls helfen können und in dem Fall auch noch schöne Bilder mit 1/25s ermöglichen.

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Verschlusszeit 1/1000 Sekunde – Wassertropfen der Wellen sind scharf

Nutzt man ein Stativ ist man noch freier bei der Wahl einer längeren Belichtungszeit. Besonders bei Nachtaufnahmen empfiehlt es sich die Smartphone App der Hersteller, wie z.B. von Canon zu nutzen um die Einstellungen und den Auslöser als Fernauslöser zu nutzen. Somit erspart man sich die Verwackelung durch den Auslöser.

Manchmal setzt man die lange Belichtungszeit auch für Effekte wie stilles Wasser oder einen Wasserfall ein. Auch bei Nachtaufnahmen setzt man eine lange Belichtungszeit gerne ein, um die Bewegungen und Lichter der Autos oder Sterne einzufangen. Generell wählt man allerdings häufiger eine geringe Belichtungsdauer.

  • Je länger die Belichtungszeit ist, desto mehr Licht kommt auf den Sensor und desto heller wird das Bild.

Hört sich der Verschluss der Kamera beim Fotografieren deutlich anders an, als man es gewohnt ist, ist die Verschlusszeit zu hoch, um die Bilder noch aus der Hand machen zu können, ohne zu verwackeln. Entweder verändert man die Verschlusszeit manuell oder nutzt ein Stativ.

ISO – Was bedeutet der ISO-Wert einer Kamera?

Den ISO-Wert kannte man schon von alten analogen Foto-Filmen, die man nach dem ISO kaufen musste. Man musste vorab überlegen, welche Aufnahmen man machen möchte und kaufte danach seinen Film.

Heute ist es mit dem ISO-Wert ähnlich, nur kann man ihn für jedes Bild abändern und kann verschiedene Situationen ausprobieren, ohne 24 weitere Bilder und Entwicklungszeit abwarten zu müssen, wie damals.

  • Je kleiner der ISO-Wert, desto besser und desto weniger Rauschen im Bild.

Der ISO-Wert ist allerdings Situations-, Licht- und Wetter-Abhängig:

  • ISO 100 für sonnige Außenaufnahmen und Studiobeleuchtung
  • ISO 200 für Außenaufnahmen mit Bewölkung und Schatten
  • ISO 400 für helle Innenräume und nebliges, sonnenfreies Wetter
  • ISO 800 für dunkle Innenräume und bei Sonnenuntergang

Bei den heutigen Kameras wird damit die Lichtempfindlichkeit bzw. die elektrischen Impulse des Sensors eingestellt. Je höher der ISO-Wert, desto mehr störendes Bildrauschen, bedingt durch falsche Signale der Lichtzellen im Sensor. Dies ist bei Kompaktkameras mit kleinem Sensor und kleinen Dioden häufiger ein Problem, als bei großen Vollformat-Kameras.

Je schlechter die Lichtsituation, desto empfindlicher wird der ISO, den man für eine gute Aufnahme benötigt. Bei Nachtaufnahmen wählt die Kamera im Automatikmodus manchmal einen extrem hohen ISO Wert aus.

Je höher der ISO, desto mehr wird das Bildrauschen, also die Körnung auf dem Bild sichtbar. Ob man es letztendlich auf dem Bild sieht, hängt allerdings auch von der gewünschten Bildgröße ab. Für die Nachbearbeitung und eine Rauschreduzierung, z.B. durch Lightroom oder Photoshop, ist es hilfreich, wenn man die Bilder direkt im RAW-Modus aufnimmt.

Die hochwertigen RAW-Bilder müssen allerdings immer bearbeitet werden und können nicht wie bei .jpg-Bildern direkt genutzt werden. Bei .jpg Bilder kann man allerdings auch nicht mehr viele Änderungen im Bild durchführen oder nachträglich Filter nutzen. Im RAW Modus fotografiert die Kamera ein flaches Farbprofil, das man nachträglich beliebig auf Grund der vielen gespeicherten Informationen ändern kann und muss.

Ebenfalls nimmt die Temperatur der Kamera Einfluss auf das Bildrauschen. Je wärmer die Kamera z.B. durch viele Aufnahmen im Liveview-Modus, desto mehr Bildrauschen kann auftreten.

Ab welchem ISO-Wert das Bildrauschen störend wird, ist bei jeder Kamera leicht unterschiedlich. Abhängig von Lichtsituation, Objektiv und Kamera kann es schon bei ISO 400 zu Rauschen kommen, allerdings haben viele Kameras auch bei ISO 1600 noch keine Rausch-Probleme. Hier hilft nur ausprobieren und die Limits der Kamera kennen lernen.

  • Je höher der ISO-Wert, desto kürzer die nötige Belichtungszeit, allerdings steigt das Rauschrisiko, also die Körnung, im Bild mit dem höheren ISO-Wert.

Man kann also ein ähnlich helles Bild erstellen, indem man einen hohen ISO-Wert und eine kurze Belichtungszeit nutzt oder eine längere Belichtungszeit und einen niedrigeren ISO-Wert. Die Bilder unterscheiden sich hinterher in der Schärfe und Körnung, was man je nach Situation als Stilelement beides bewusst einsetzen kann.

Langzeitaufnahme – ISO 400 – Belichtungszeit 15 Sekunden

Zusammenhang zwischen Blende, Belichtungszeit, ISO

Wer die Funktionen und Arbeitsweise der Blende, der Belichtung und des ISO versteht, weiß wie die Kamera arbeitet. Je nach Einstellung kann man nun vorgeben, was in dem Bild den größten Schwerpunkt haben soll. Alle drei Einstellungen hängen zusammen, wie ein großes Dreieck und verschieben sich, sobald man an einer Ecke etwas verändert.

Mit den auswählbaren Kamera-Programmen kann man der Kamera sagen, welche Priorität man im Bild haben möchte. Wenn man Einfluss auf das Bild haben möchte, wählt man nicht die Programmautomatik (P), sondern Manuell (M), Blendenpriorität (AV oder A = Aperture = Blende) oder Zeitpriorität (TV oder S = Shutter & Time = Zeit).

Bei der Blendenpriorität A oder AV, also Aperture Value, gibt man selbst die Blende vor, also entscheidet, ob man z.B. eine kleine Blendenzahl wählt für einen unscharfen Hintergrund. Die Kamera wählt bei dem Programm automatisch die passende Belichtungszeit. Diese Option wählt man, wenn man bewußt aus, wenn man Bilder mit Unschärfe und freigestellten Objekten haben möchte. Diese Einstellung gehört zu den beliebtesten Einstellungen als gestalterisches Element bei Fotografen.

Kamera für Blogger - Kamera Einstellungen verstehen - Bessere Fashion Fotos für Fashionblogger

Bei der Zeitpriorität S oder TV, also Time Value, stellt man die gewünschte Belichtungszeit ein und die Kamera wählt dann selbst die Blende. Diese Option ist wichtig, wenn man Langzeitaufnahmen bei Nacht oder auch möglichst kurze Belichtungszeiten wählen möchte für möglichst scharfe Bilder.

Man kann also in Automatik Einstellung P, der Halbautomatik AV oder TV oder in der manuellen Einstellung M fotografieren. Bei der Einstellung M muss man die drei Werte und das Zusammenspiel von Blende, ISO und Belichtung selbst berechnen und einstellen.

Kombination von langer Belichtungszeit und Blende f/3.5 – für Unschärfe im Hintergrund

Anwendung der richtigen Blende, ISO und Belichtung

Man kann sich also merken, dass man versuchen sollte sein Bild mit einem geringen ISO-Wert aufzunehmen. Man stellt z.B. den Wert auf 100 ein und wählt dann die gewünschte Blende je nach Motiv. Geht es um eine Gesamtaufnahme wählt man eine Blende, wie f/8, möchte man ein Objekt im Vordergrund schärfer sehen und den Rest verschwommen, wählt man eine Blende, wie f/4 oder noch kleiner.

Nun fehlt nur noch die Belichtungszeit, die kürzer als eine 1/50 Sekunde sein sollte, um ein scharfes Bild zu erhalten. Auf stillen Bildern wird man manchmal keinen Unterscheid erkennen, ob das Bild mit 1/100 Sekunde oder sogar mit 1/1000 Sekunden aufgenommen wurde.

Daher wählen viele gerne den AV-Modus, da die Belichtungszeit tagsüber die kleinste Priorität bei den Bildern haben muss. Möchte man etwas an der Belichtung und den Werten ändern, drückt man jeweils die +/- Taste an der Kamera und dreht an dem Drehrad, bis die Einstellung geändert ist. Nach einer kurzen Zeit gewöhnt man sich ganz automatisch an diesen Handgriff. (Dieser ist je nach Kamera-Modell unterschiedlich angeordnet).

Bessere Fotos machen – Die Bildkomposition & Bildgestaltung

Als Hobby-Fotograf und Fashionblogger oder generell als Blogger, gibt es einige Basics, die man bei der Bildkomposition beachten sollte, um bessere Fotos machen zu können. Die beste Kamera und das beste Objektiv allein reicht nicht aus, um gute Fotos zu machen. Ein Verständnis für die Bildkomposition und die Bildgestaltung ist wichtig, um seinen eigenen Bildstil zu entwickeln.

Für vieles in der Bildaufteilung benötigt man keine Anleitung, da man den gewünschten Bildausschnitt bereits schon natürlich auf die Kamera und das Objektiv anpasst. Insbesondere bei Objektiven mit Festbrennweiten, die also kein Zoom ermöglichen, geht man ganz automatisch näher an Objekte heran oder entfernt sich von Objekten um das gewünschte Motiv zu bekommen.

Je nach Objektiv verhält man sich als Person schon ganz anders bei der Fotoerstellung und wählt andere Perspektiven und probiert andere Winkel aus. Wichtig ist bei Bloggern, dass das Bild die erzählte Geschichte und Story unterstützt und emotional wieder geben kann.

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Verschiedene Ebenen auf dem Bild

Für die Emotionalität der Bilder nutzt man neben der Komposition auch gerne die Tiefenschärfe, die man manchmal erst aus bestimmten Winkeln bekommt. Der Hintergrund erzählt eine Geschichte, auch wenn er nur unscharf erkennbar ist, und macht das Bild greifbar und stimmig oder eben auch neutral und platt. Viele Bilder brauchen eine Dreidimensionalität für eine gute Wirkung.

Bei Landschaften benötigt man ebenfalls verschiedenen Ebenen im Bild, um eine Stimmung für den Moment zu vermitteln. Man hat z.B. eine Hütte um Vordergrund, einen kleinen Menschen oder einen geschlungenen Weg etwas weiter weg und am Horizont die Berge. Ein Bild, das eine komplett andere Stimmung vermittelt, als nur die Berge am Horizont. Durch den Menschen bekommt das Bild Leben und der Betrachter fängt an, die Größe der Bäume und Berge wahr zu nehmen und in Relation zu setzen.

Ähnlich z.B. am Meer – das Meer alleine ist schön, vermittelt aber erst durch den Strandkorb im Vordergrund oder den Sonnenschirm an der Brandung eine Emotion. Die verschiedenen Ebenen dürfen sich überlappen und berühren. Wichtig ist, dass man einen Vordergrund und einen Hintergrund im Bild hat. Welcher von beiden letztendlich scharf ist und welcher unscharf, bleibt dem Fotografen überlassen.

Manchmal ist „weniger mehr“. Man sollte nicht versuchen möglichst viele Details in einem Bild abzudecken, sondern lieber das Auge auf das Wesentliche lenken. Begeisterung lösen wir aus, wenn wir den Blick lenken können und den Betrachter nicht überfordern. Bilder müssen nicht alles zeigen, sofern es keine Bauanleitung für einen Schubladenschrank ist. Genau hierfür setzt man als Fotograf gerne Tiefenschärfe ein.

Der blaue Himmel ist manchmal ebenfalls eine unbewußte Tiefe im Bild, wenn man ihn richtig einsetzt. Je weiter man sehen kann, desto blauer wird der Himmel. Während der Himmel im Vordergrund noch weiß wirkt, sieht man den Himmel durch die Lichtbrechung dann blau. Die Farbperspektive ist ein gutes Element, mit dem man ebenfalls eine Tiefe im Bild vermitteln kann. Bei Nebel und Dunst kann man diesen visuellen Effekt durch klare und leichte Schatten ebenfalls sehr gut erzielen.

Die Drittelregel – Der goldene Schnitt

Für die Bildkomposition kann man sich an dem goldenen Schnitt oder auch der Drittelregel orientieren. Man teilt das Bild in ein Raster mit neun Kästchen, also zwei Linien von oben nach unten und zwei Linien von links nach rechts. Bei vielen Smartphones und Kameras kann man diese Linien als Hilfsmittel direkt in der Vorschau anzeigen lassen.

Man versucht nun ein möglichst harmonisches Bild zu finden, indem man ein Objekt nicht mittig platziert, sondern bewusst auf dem linken oder rechten Hochkant-Strich. Bei Bäumen, die vor einer schönen Landschaft stehen wird dieser Effekt am besten deutlich. Steht der Baum mittig im Bild, erschlägt er einen – steht er weiter links oder rechts im Bild, vermittelt er eine Stimmung und wirkt harmonisch.

Wollt ihr eine Person fotografieren und habt im Hintergrund allerdings z.B. einen Fernsehturm, dann solltet ihr nicht versuchen euer Model oder Objekt im Vordergrund mit dem Turm auf eine Linie zu stellen, sondern jeweils die entgegen gesetzte Linie wählen. Damit vermeidet man dann einen „merkwürdigen Hut“ bei einer Person und der Betrachter hat etwas in dem Bild zu entdecken.

Ähnlich verhält es sich mit den Linien beim Horizont – man versucht den Horizont auf einer der Querlinien zu platzieren und nicht mittig als Bildteilung. Die mittige Bildteilung funktioniert nur bei wenigen Bildern wirklich gut, wenn z.B. dann auf den Querlinien ebenfalls etwas „passiert“, ansonsten kämpfen beide Bildhälften um die meiste Aufmerksamkeit.

Hat man viel Himmel im Bild, muss man aufpassen, dass die Landschaft nicht zu wenig Einfluss auf das Bild nimmt und langweilig wird. Das Bild vermittelt Einsamkeit und ein Objekt, das mittig im Bild steht, wie ein Baum, wirkt oftmals verloren.

Hat man wenig Himmel und viel Landschaft im Bild, kann das Bild einengend wirken. Diese Enge kann man mit einer Straße im Bild wieder entzerren. Am besten probiert man bei einem Horizont einfach alle drei Varianten aus und entscheidet, was einem am besten gefällt und am besten wirkt.

Bei der Personen-Fotografie, besonders im Portrait-Bereich, versucht man die Augen immer auf der oberen Drittellinie zu platzieren. Mehr Dynamik kann man bei Fashionfotos durch Fotos aus der Hüfthöhe bekommen, wenn das Model z.B. an einem vorbeiläuft, die Hände ausstreckt oder auch ein Objekt im Vordergrund unscharf im Bild ist.

Bei Anfängern ist es immer Hilfreich die Vorschau der Bilder zu sehen und den Live-View Monitor zu nutzen. Durch den Monitor wählt man auch gerne andere Perspektiven und muss sich dafür nicht hinknien, wenn man dadurch wackeliger wird.

Bei der Drittelregel versucht man zwei der vier Punkte, bei denen sich die Linien treffen zu betonen. Man hat ein nahes Objekt auf dem Punkt unten rechts und ein weiter entferntes Objekt auf dem Punkt oben links. Auf einmal lebt das Bild ganz anders, als wenn man nur das Objekt vorne mittig fotografiert hätte. Genau hierfür sind beim Fotografen Bewegung und verschiedene Winkel enorm wichtig.

Beim goldenen Schnitt verhält es sich ähnlich, allerdings verlaufen die Linien leicht anders und sich nicht symmetrisch, wie bei der Drittelregel, sondern die Linien sind mittig näher zusammen. Besonders bei Bildern am Meer kann es hübscher kommen, wenn man den Horizont etwas mehr zur Mitte ausrichtet, ohne direkt die Mitte oder den Drittelstrich zu wählen. Vieles macht man irgendwann automatisch und sucht sich seine Linien und Punkte fast wie von selbst. Man gewöhnt sich ein fotografisches Auge an und lernt mit jedem Bild wieder etwas dazu.

Blickführende Linien

Linien finden wir überall in unsere Umgebung und müssen nur lernen diese für unsere Bilder einzusetzen. Linien können den Blick auf das Wesentliche lenken und unser Auge folgt automatisch den gefundenen Linien. Es gibt einen Grund, warum YouTuber oftmals von Regalen umgeben sind: Regalbretter sind Linien, die den Blick auf den YouTuber lenken.

Diese Linien funktionieren bei der Fotografie genauso und sind einer der Gründe, warum Fashionblogger so gerne auf der Strasse zwischen Autos und Häuserwänden fotografieren. Es sind alles Linien, die den Blick zum Hauptobjekt leiten können. Bei Fashionfotos wirken Bilder, bei denen Linien im Hochkant-Format leicht quer durch das Bild laufen besonders natürlich. Der Verlauf der Linie findet dabei oftmals nur in einem der horizontalen Drittel statt, meist im mittigen Drittel.

Bei Landschaften setzt man ebenfalls gerne Straßen und Wege oder Schienen ein. Selbst bei der Tierfotografie wirkt eine Spinne im Netz faszinierend, weil alle Linien auf die Spinne selbst zeigen.

Ob man die Linien nun symmetrisch mittig nutzt oder sich für die Aufteilung links oder rechts im Bild entscheidet liegt am Fotografen. Eine Flucht leitet den Blick und lässt den Betrachter verweilen. Man wird fixiert, ohne dass man genau weiß warum es so ist. Ähnlich verhält sich dieser Effekt bei Spiralen, wie z.B. einem Schneckenhaus.

Nutzt man symmetrische Linien im Bild, kann der Horizont gerne mittig im Bild sein, als Zentralperspektive, ohne dass das Bild langweilig auf uns wirkt. Bilder, die sich mittig fast spiegeln, wirken ebenfalls sehr harmonisch auf uns. Ein Effekt, der bei der Gebäudefotografie oder Brücken sehr gut wirkt.

Die blickführenden Linien zum Mittelpunkt des Bildes faszinieren uns ebenfalls beim Blick nach oben, wenn man Hochhäuser fotografiert. Treppenhäuser und besondere asymmetrische Architektur bekommen durch die Frosch-Perspektive faszinierende Linien.

Framing & Rahmen

Ähnlich wie bei den Linien verhält es sich mit Toren und Rahmen. Fensterrahmen und Türen sind perfekt um eine Person einzurahmen. Man setzt bzw. stellt die Person oder den Gegenstand bewusst in einen Kasten oder Rechteck. Alles was eingerahmt ist, bekommt eine besondere Bedeutung, wie ein Bild in einem schönen Bilderrahmen. Manchmal fasziniert der Rahmen mehr, als das Motiv selbst und alles passt dann zusammen und wirkt wieder stimmig.

Auch Bäume mit tiefhängenden Ästen und Blättern werden häufig für das Einrahmen, das Framing genutzt, allerdings wirken diese Bilder oftmals auch schnell kitschig bei romantischen Hochzeitsaufnahmen.

Spannender ist es Linien von großen Fensterscheiben, wie z.B. am Flughafen für das Framing zu nutzen. Man setzt den Menschen mit dem Rahmen in ein ganz anderes Verhältnis und platziert ihn gerne trotzdem nicht komplett mittig ins Bild.

Story-Telling im Bild

Es gibt viele verschiedene Varianten mit dem Bild eine Geschichte zu erzählen. Zunächst erscheint es uns am sinnvollsten, möglichst viel vom Raum und vom Geschehen zu fotografieren, um möglichst viele Details der Situation zu zeigen und damit die komplette Geschichte auf einem Bild zu erzählen – man nennt dies „geschlossene Kadrierung“.

Spannender und interessanter ist es allerdings nur Details der Szenerie zu zeigen. Bei der „offenen Kadrierung“ sieht man nur einen Teil des Geschehens und möchte wissen, was links und rechts noch ist. Warum freut sich die Person, wo genau ist die Person, mit wem unterhält sich die Person?

Bilder, die uns neugierig machen empfinden wir als spannender, als Bilder auf denen man mit einem Blick alles erkennt und Bescheid weiß. Hier blättert man schnell weiter, auch wenn es manchmal wirklich praktisch sein kann, bleiben Emotionen oftmals bei diesen Bilder aus.

Meist macht es für Blogger Sinn, verschiedene Bilder zu fotografieren. Ein paar Bilder von der Totalen, also einen Überblick über das komplette Umfeld, aber eben auch auf Details wert zu legen und damit Emotionen zu wecken.

Ähnlich verhält es sich mit dem Kamerawinkel. Der Betrachter möchte oftmals mit dem Bild auf eine gewisse Reise mitgenommen werden. Alles, was nicht der normale Blickwinkel ist, den wir aus unserem Alltag kennen, lässt uns anhalten. Ob wir das Bild nun kniend oder liegend aufnehmen oder aus dem zweiten Stock oder von einem Hochhaus aus, alles ist faszinierender als die normale Höhe, in der wir unsere Umwelt täglich wahrnehmen.

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Fazit – Bessere Fotos für Blogger – gute Kamera & gute Bilder

Als Blogger und YouTuber ist man automatisch auch zum Fotograf und Videograf geworden. Heute werden gute Fotos auf guten Blog automatisch erwartet und damit steigt selbst bei neuen Blogs schon die Erwartungshaltung bei vielen.

Dabei gibt es zwar einiges, was man bei der Fotografie lernen und beachten kann, aber am meisten lernt man immer noch, wenn man einfach kreativ ist und selbst Dinge ausprobiert. Eine gewisse Neugierde und Ehrgeiz gehört sowohl beim bloggen als auch beim fotografieren oder filmen dazu. Die beste Ausrüstung hilft hierbei nicht, wenn man keinen Spaß dabei hat diese verstehen zu wollen.

Oftmals sind es kleine Hilfestellungen und Informationen, die den Unterschied zwischen einem guten und einem sehr guten Bild ausmachen. Das Ergebnis kann man mit vielen unterschiedlichen Kameras bekommen und ist kein Argument seine Geschichte nicht erzählen zu können.

Die Kunst ist es mit Bildern Gefühle zu wecken und Informationen zu transportieren, Erinnerungen und Emotionen festzuhalten, aber auch Wünsche und Träume zu platzieren.

Mit den Informationen zur Kamera für Blogger und Tipps, um die Kamera Einstellungen verstehen zu können, sowie Gedanken zur Bildgestaltung habe ich hoffentlich euer Interesse geweckt, einfach selbst ein paar Dinge auszuprobieren und neue Blickwinkel in eurem Leben zu finden.

Ich wünsche euch viel Spaß dabei und freue mich über Feedback…